15 unternehmerische Leitsätze

 

Dreischritt-Führung

 

Spielregeln verbinden Führungs-Ebenen: Top-down, Bottom-up

 

Führung funktioniert üblicherweise geschlossen, als Zweisamkeit zwischen Führer und Geführten.

Daraus entstehen gerne Abhängigkeit und damit unterbundene Kommunikation, zum Nachteil der Geführten und deren Motivation.

Das offene Führungsmodell funktioniert mit drei durch Spielregeln verbundene Ebenen: Beauftragender, Coach und Geführte.

Der Beauftragende hat die gesamtheitliche Verantwortung über die Resultate. Er erteilt den Führungs-Auftrag und bestimmt dafür die Ressourcen (Zeit, Aufwand).

Er gibt seine Aufträge und Beschlüsse nicht einfach über die Hierarchieleiter weiter, sondern er kommuniziert diese - in sinnvollem Zeitabstand - gleichzeitig an die Ausarbeitenden und deren Vorgesetzte.

Letztere befinden sich nun in Coach-Funktion.

Die Geführten können so direkt und offen mit mehreren Instanzen kommunizieren und - ebenfalls in gut gewählten Zeitabständen - ihre Arbeitsresultate und jobbezogenen Anliegen offen darlegen.

Das motiviert und schafft Vertrauen. Die Geführten erfahren so die Ziele ihrer Arbeit direkt, und die Darstellung durch die Ausführenden selbst gibt Einblick in die Zielerreichung wie in die Art ihrer Leistungserbringung.

 

Wir brauchen ein offenes Führungs-Modell !

Dieses Modell erklärt die Funktion des Führungsprozesses bis in die Details. Das ist der Unterschied zur üblichen Literatur.

 

Ohne Hierarchie geht es nicht

Auch die Organisation mit den willigsten Mitarbeitenden braucht eine klare Struktur und verbindliche Vorgaben. Weil effizientes Zusammenwirken ohne Disziplin nicht gehen kann. Wir müssen uns - im Verbund mit anderen - auch uns selbst führen. Sonst werden Gärtlein nach individuellem Gusto gepflegt, abseits von Kunden- und Prozessorientierung und ohne Zusammenspannen der Kräfte.

 

Mitarbeitende in Hauptrolle, die Zweierbeziehung Chef/Geführte öffnen

Das wissen auch Chefs: Es ist unbefriedigend, Aufträge von Hierarchiestufe zu Hierarchiestufe weiterzureichen und Lob und Kritik allein im Chefbüro zu vermitteln. Das schafft Abhängigkeit, die niemand gern hat. Hier ist dargestellt, wie diese Zweierbeziehung geöffnet, Mitarbeitende in Hauptrolle gesetzt werden. Das wirkt motivierend.

 

Je anspruchsvoller unternehmerische Prozesse sind, umso mehr ist intelligentes Mitdenken der Mitarbeitenden erfolgsbestimmend. Nach dem hier vorgestellten Vorgehen wird Zusammenarbeit direkt erlebbar.

 

 

3-Schritt-Führung

Verknüpfen der Hierarchien schafft Einsicht in die Arbeits-Erbringung, bringt Kommunikation zum Fliessen und verhindert die Gerüchteküche.

Die Schritte:

1. Leistungs-Verpflichtung schafft positive Spannung: Ziele, weitreichende Arbeitsverpflichtung und Kulturelemente werden von einer unternehmerisch verantwortlichen Instanz (rot) erteilt, nicht vom direkten Vorgesetzten.

2. Der direkte Vorgesetzte (blau) ist dem Team gegenüber in Coaching-Position: Er erteilt die direkten Arbeitsaufträge. Seine Beihilfe zur Zielerreichung wird gerne akzeptiert.

3. Rückmeldungen zur Zielerreichung werden von den Ausarbeitenden selbst mit Kurzpräsentationen dargestellt. Die unternehmerische Instanz erhält durch diese Rückmeldung "Live" Einblick in den Arbeitsverlauf.