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Dreischritt-Führung macht Zusammenarbeit nachvollziehbar

 

Hand aufs Herz: Wer kann gut nachvollziehbar erklären, wie Führung funktioniert? Zumeist bedeutet Führung ein geschlossener Prozess zwischen Führer und Geführtem, als Top-Down-Instruktion, die mit Charisma und sanftem Druck versehen, motivierend wirken sollte. In komplexen Organisationsformen, z.B. in Matrixorganisationen kann so definiertes Führen nicht optimal wirksam werden. Weil Mitarbeitende mehrere Prioritäten, zum Beispiel in Projekten, wahrzunehmen haben. Auch fällt es vielen Mitarbeitenden mit Führungsverantwortung schwer, auf diese Weise Menschen zu beeinflussen. So entsteht oft nicht genügend Führungs-Kraft.

 

Erkenntnisse aus der Führungspraxis

 

1. Wichtige Hierarchie

In Matrix-Organisationen führen mehrere Aufgaben (z.B. Projekte) zu verschwommenen Prioritäten: "Jedes Projekt ist wichtig, aber ich kann gleichzeitig nur an einem sein". Allein gut spielende hierarchische Kompetenz kann Kräfte fokussieren.

 

2. Coaching, Idealform für Führung, braucht klare Ziele

Coaching bedeutet "freundliche Förderung". Hohe Leistung kommt aber nur mit klaren Zielen und Kontrolle zustande. Nicht der Coach soll die Auftragserteilung vornehmen, sondern eine übergeordnete Instanz.

 

3. Motivationsfaktor "Anerkennung"

Anerkennung ist einer der stärksten Motivationsfaktoren. Anerkennung entsteht, wenn Leistung im grösseren Kreis erkannt und gelobt wird. Gerade in grösseren Organisationen genügt es nicht, wenn der Chef allein lobt. Demotivierend ist, wenn der Chef Arbeitresultate seiner Mitarbeitenden allein weiterträgt.

 

Team-Aktion offeriert eine Exklusivität: Dreischritt-Führung

 

1. Auftragserteilung von übergeordneter Stelle

Ziele und Arbeitsauftrag kann eine übergeordnete Stelle (z.B. Abteilungs- / Bereichsleitung) lockerer und einprägsamer vermitteln als ein direkter Vorgesetzter. Information wird so nicht von Organisationsstufe zu Organisationsstufe weitergereicht, sie kommt direkt an, die grösseren Zusammenhänge (Geschäftsinteressen, Gewichtigkeit) werden erkennbar.

 

2. Chef in Coaching-Position

Der direkte Vorgesetzte sitzt im gleichen Boot, er befindet sich in der wirklichen Coaching-Position: Er wird mit Rat und Tat mithelfen, die erteilte Aufgabe ins Ziel zu bringen und seine Mithilfe wird gerne akzeptiert werden.

 

3. Direkt-Feedback

Die Mitarbeitenden, die einen Auftrag ausführen, stellen ihre Resultate selbst dar, vor dem ganzen Team, vor dem Auftragserteiler. Zum Beispiel an einem Halbjahres-Rapport oder bei Projektarbeit an den Sitzungsterminen. So wird Kommunikation lebendig, es entsteht eine Gesamtsicht (Spiegelung) der geleisteten Arbeit.

 

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Resultate

Die Hierarchie und Fachbereiche verknüpfende Auftragserteilung fokussiert Arbeitsleistung auf Ziele

Direkt-Feedback motiviert die Ausführenden

Projektleiter (insbesondere in Matrix-Organisationen) erhalten mit klar gesetzten Prioritäten Power

Positive emotionale Beziehungen zwischen Führenden und Mitarbeitenden

 

Übersicht angewendeter Methoden 15 unternehmerische Leitsätze