Bild in SWF FLASH  Teil Kommunikation

 

 

Bewusstes Denken ist extrem langsam: Nur gerade 16 bis/s schafft das menschliche Gehirn.

Bewusstes Denken hat geringe Kapazität: Schon mit 10 oder 20 Begriffen ist das Kurzzeit-Gedächtnis überfordert.

Wers nicht glaubt, macht den Test: Merken Sie sich 10 Gegenstände im Raum, markieren Sie diese mit einem Papierstreifen, gehen Sie hinaus und schreiben Sie die Gegenstände auf. Schön anstrengend und überraschend schwierig, nicht? Der billigste Computer behält solche Infos problemlos.

 

Warum fällt Zusammenarbeit oft schwer?

Diese Leistungsgrenzen menschlichen Denkens sind seit langem bekannt (Buch Automat und Mensch, Autor Steinbuch, Springer Verlag 1961). Trotzdem überfordern wir Mitmenschen täglich ungewollt:

An Sitzungen: Viel neue Informationen werden vermittelt und wir nehmen an, dass Teilnehmende diese sofort verstehen. STOP! Wir gehen von unserem eigenen Wissensstand aus, anstatt zu überlegen, was die Teilnehmenden wissen und wie viel Zeit sie brauchen, uns folgen zu können. Das Resultat sind Blockier-Reaktionen, Frust: "Nein, ich sehe das nicht, diese Meinung kann ich nicht teilen" usw.

In der Diskussion: Fachleute unterschiedlicher Richtung verstehen einander nicht und vermuten "Unfähigkeit" oder "schlechten Willen" ihrer Partner.
 

Erkenntnis: Wenn wir Menschen Zeit zum sich Auseinandersetzen mit neuen Zielen und Informationen geben, werden sie diese verarbeiten. Geben wir diese Zeit nicht, bauen die Teilnehmenden kommunikative Schutzwälle um sich herum, es entsteht Frust.

 

Team-Aktion trägt diesen denktechnischen Erkenntnissen Rechnung:

Information wird so kommuniziert, dass alle Teilnehmenden sie ohne störende Zwischenfragen verstehen

Teilnehmende erhalten Zeit, ihre Stellungnahmen zu überlegen und gut vorzubereiten

Alle kommen zu Wort, auch rhetorisch weniger beschlagene Teilnehmende

 

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Trifft ein Reiz, eine neue Information ein, die uns vor ein Problem stellt, empfinden wir das im Arbeitsstress als Störung. Kontrollieren wir unsere Reaktionen nicht, besteht die Gefahr einer negativen Erst-Reaktion. Das ist meistens kontraproduktiv. Wir versuchen, mit bewusstem Denken eine Lösung zu finden. Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass wir trotz intensivem Bemühen nicht weiterkommen. Mit etwas Zeitabstand hingegen fällt uns die Lösung unvermittelt in den Schoss: Das schafft das Unbewusstsein! Das Gehirn beschäftigt sich - unbemerkbar - mit unserem Problem weiter, tags und nachts. Team-Aktion nutzt diesen Effekt: Dank dem Arbeitsprozess mit mehreren Kommunikationsterminen können heikle Diskussionsbestandteile von Einzelnen oder durch kleine Arbeitsgruppen bearbeitet werden.

 

Resultate

Kurze prägnante Sitzungen dank Arbeit nach Zeitplan

Aufgeräumte zwischenmenschliche Kommunikation dank konsequentem Eingehen auf andere Meinungen

Gut funktionierende Interdisziplinäre Kommunikation, dank im Vorgehen enthaltener Hinterfragung der Fachstandpunkte

 

Übersicht angewendeter Methoden 15 unternehmerische Leitsätze