Tipp «Offene Kommunikation im Führungsprozess»

Im Führungsprozess, Offene Kommunikation zum spielen bringen. Indem Aufträge vermehrt von der oberen Hierarchieebene klar, deutlich, unmissverständlich an Ausführende und deren Vorgesetzte erteilt werden: "…Unser Ziel ist, bis zum 3. März, dies und jenes zu vollbringen…" Weiter erhalten die Ausführenden Gelegenheit, Arbeitsresultate selbst darzustellen. Das verlangt, dass sie diese zu "Kurz-Inputs" zusammenfassen. Das schafft Ordnung und Transparenz in der Kommunikation. Die sonst geschlossene "Vorgesetzter zu Mitarbeitenden"-Führung (Hackordnung) wird so aufgebrochen, der Kommunikationsfluss verkürzt. Menschen in der Organisation können "einander sehen", die Arbeitsresultate Einzelner werden für alle erkennbar.

Offene Führung kann mit halbjährlichen Arbeitsrapporten erfolgen. Wichtig sind - wie bereits erwähnt - der klare, gut kommunizierte Auftrag und gut vorbereitete, zeitsparende Darstellungen (Sitzungstechnik). So entsteht Kommunikation zwischen Hierarchieebenen und Fachbereichen und eine direkte Einsicht in die geleistete Arbeit. Mitarbeitende mit ihren Leistungen werden im Unternehmen wahrgenommen: Das schafft Befriedigung, das motiviert.